Etikette

 

  Das erste Gebot für jeden Ju-Jutsuka ist die Kenntnis und das Befolgen der Etikette  
     
  Leider sind viele heute der Ansicht, dass diese veraltet und überholt sei.  
     
  Dies trifft nicht zu: Jeder Ju-Jutsuka sollte stolz auf die bestehende Etikette sein und diese als das akzeptieren, was sie ist, nämlich eine Form, die den Geist der Kampf-Sportarten ausdrückt.  
     
  Wir sollten eines stets beachten. Alle Budo-Sportarten, zu denen auch Ju-Jutsu gehört, sind in Japan beheimatet und wir alle wissen, dass gerade die Japaner sich durch große Höflichkeit und Respekt gegeneinander auszeichnen.  
     
  Dieser Lebensstil sollte oberstes Gebot sein.  
     
  Zur Etikette selbst sei folgendes gesagt:  
  Jeder Budoka, der ein „ Dojo“ (japanische Bezeichnung für den Trainingsraum) betritt, ist bereit, die Regeln anzuerkennen und auch einzuhalten. Dazu gehört zuerst eine übliche leichte Verbeugung beim Betreten des Dojo  
     
  Das Dojo betritt man nicht mit normaler, sondern in Budokleidung (im weißen Kampfanzug und mit Dojo-Fußbekleidung gepflegte Hände und Füße, saubere Kleidung und der richtige Gürtel der betreffenden Budo-Sportart, sollten selbstverständlich sein.  
     
  Das Entfernen aller Schmuckgegenstände (Uhren, Ringe, Armbänder etc.) dient der eigenen Sicherheit  
     
  Es sollte immer daran gedacht werden, dass das Dojo ein Ort der Konzentration, Ruhe, Zurückhaltung und Kultiviertheit ist.  
     
  Vor dem Betreten der Matte verbeugen sich die Trainingsteilnehmer leicht im Stand. Sie zeigen damit, dass sie den Geist und die Regeln der Budo-Sportart anerkennen.